Praxis Markus Steins -
Therapiespektrum

Neuromodulation nach SOZO / FNON

https://sozobraincenter.com/

CES · tDCS · transkutane Vagusnervstimulation

Schonend · nichtinvasiv · ambulant

In meiner Schmerzpraxis kombiniere ich moderne neuromodulative Verfahren zur gezielten Beeinflussung gestörter neuronaler Netzwerke des zentralen und autonomen Nervensystems.

Ziel ist es, Schmerzverarbeitung, Stressregulation, motorische Steuerung und vegetative Balance positiv zu modulieren – insbesondere bei chronischen, funktionellen und neuroassoziierten Beschwerden.

Die Verfahren werden als komplementäre Regulationsmethoden eingesetzt und ersetzen keine ärztliche Behandlung.

Typische Beschwerdebilder & Anwendungsfelder (Auswahl)

Chronische Schmerzsyndrome

  • chronische Rücken- und Nackenschmerzen
  • neuropathische Schmerzen
  • Fibromyalgie
  • Migräne und Spannungskopfschmerz
  • zentrale Sensitivierung
  • stressassoziierte Schmerzsyndrome

Neurologische & neurofunktionelle Beschwerden

  • Morbus Parkinson (begleitend: Motorik, Steifheit, Regulation)
  • Multiple Sklerose (begleitend bei Schmerz, Fatigue, Dysregulation)
  • Demenz & kognitive Einschränkungen (unterstützend)
  • Nervenerkrankungen / Polyneuropathien
  • Tinnitus
  • Schwindel / Gleichgewichtsstörungen

 

Autonome & systemische Regulationsstörungen

  • Post-Covid-/Post-Vac-Syndrom
  • Fatigue- und Erschöpfungssyndrome
  • Schlafstörungen
  • innere Unruhe & Stressdysregulation

 

Warum Neuromodulation bei diesen Beschwerden?

Viele chronische Schmerzen, neurologische Symptome und Erschöpfungszustände beruhen auf fehlgesteuerten neuronalen Netzwerken, Übererregung zentraler Schaltkreise und einer gestörten autonomen Regulation.

Neuromodulation kann unterstützend:

  • schmerzverarbeitende Netzwerke beruhigen
  • neuronale Anpassungsfähigkeit fördern
  • Stressachsen modulieren
  • vegetative Balance stabilisieren
  • zentrale Sensitivierung reduzieren

 

Ziel ist eine verbesserte Selbstregulation des Nervensystems.

 

Die Verfahren in meiner Praxis

1) Craniale Elektrotherapie-Stimulation (CES)

Prinzip: Mikroströme werden über Ohrclips oder Elektroden appliziert und beeinflussen zentrale Regulationssysteme des Gehirns.

Mögliche Effekte:

  • Dämpfung chronischer Schmerzverarbeitung
  • Verbesserung von Schlaf und Entspannung
  • Unterstützung bei Erschöpfung & Stress
  • Regulation neurovegetativer Prozesse


Ablauf:

• individuelle Parameter

• 20–40 Minuten pro Sitzung

• Serienanwendung oder Heimprotokoll nach Einweisung

Typische Einsatzbereiche:

chronische Schmerzen, Fibromyalgie, Fatigue, Post-Covid, Schlafstörungen, Tinnitus, Stresssyndrome

Nebenwirkungen: selten und mild

 

2) Transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS / HD-tDCS)

Prinzip: Gezielte Modulation schmerz-, bewegungs- und emotionsrelevanter Hirnareale.

Ablauf:

• zielgerichtete Elektrodenmontage

• 20–30 Minuten

• meist als Behandlungsserie

• Kombination mit Bewegung oder Training sinnvoll

Einsatzbereiche:

chronischer Schmerz, Parkinson (begleitend), MS, Migräne, Schwindel, Fatigue, Tinnitus, Stressregulation

Nebenwirkungen: leichtes Kribbeln, selten Kopfschmerz

3) Transkutane Vagusnervstimulation (taVNS)

Prinzip: Aktivierung vagaler Nervenanteile reguliert Stresssysteme, Entzündungsprozesse und autonome Balance.

Mögliche Effekte:

  • Beruhigung des Nervensystems
  • Reduktion zentraler Schmerzverstärkung
  • Unterstützung bei Erschöpfung
  • Stabilisierung vegetativer Funktionen


Einsatzbereiche:

chronischer Schmerz, Post-Covid/Post-Vac, Fatigue, Schlafstörungen, CED, Stresssyndrome, Migräne

Nebenwirkungen: meist mild

 

Behandlungsstruktur

  1. Ganzheitliche Anamnese
  2. Einschätzung der nervalen Regulation
  3. Individueller Therapieplan
  4. Verlaufskontrolle anhand von Symptomen & Funktion
  5. Anpassung & Stabilisierung

 

Rechtlicher Hinweis
Die eingesetzten Verfahren gehören zur komplementären Regulationstherapie. Es werden keine Heilversprechen abgegeben. Die Behandlungen ersetzen keine ärztliche Diagnostik oder Therapie.

Wann ist Neuromodulation nicht geeignet?

  • Schwangerschaft (verfahrensabhängig)
  • implantierte elektronische Geräte
  • akute psychiatrische Krisen
  • offene Hautstellen an Elektrodenarealen

Halswirbelsäule

Halswirbelsäule & Stabilität – das oft übersehene Zentrum von Körper und Nervensystem

Die Halswirbelsäule ist weit mehr als ein beweglicher Abschnitt der Wirbelsäule.

Sie verbindet Kopf, Nervensystem, Gefäße und Körperstatik – und beeinflusst damit Haltung, Wahrnehmung, Energie und Wohlbefinden.

Bereits kleinste Veränderungen in der Stabilität einzelner Halswirbel können weitreichende Auswirkungen haben.

Viele Menschen leben jahrelang mit funktionellen Störungen in diesem sensiblen Bereich, ohne dass sie in klassischen Untersuchungen eindeutig sichtbar werden.

Was bedeutet „Instabilität der Halswirbelsäule“?

Von einer Instabilität spricht man, wenn einzelne Wirbelsegmente ihre natürliche Führung verlieren und Bewegungen nicht mehr optimal kontrolliert ablaufen.

Dabei entstehen feine Fehlbewegungen, die:

  • Nervenstrukturen reizen
  • Gefäßverläufe beeinflussen
  • muskuläre Schutzspannungen erzeugen
  • das Nervensystem dauerhaft belasten können

 

Oft sind diese Veränderungen dynamisch – sie zeigen sich vor allem in Bewegung oder Belastung und bleiben in Standardaufnahmen unauffällig.

Mögliche Zusammenhänge, die häufig beobachtet werden:

Menschen mit funktionellen HWS-Störungen berichten unter anderem über:

  • Nacken- und Hinterkopfbeschwerden
  • Schwindel oder Benommenheit
  • Konzentrationsprobleme
  • Druckgefühle im Kopf
  • ausstrahlende Missempfindungen in Schultern und Armen
  • innere Unruhe oder Erschöpfung

 

Nicht jede Beschwerde hat ihre Ursache in der Halswirbelsäule –doch sie spielt deutlich häufiger eine Rolle, als vielen bewusst ist.

 

Warum dieser Bereich so sensibel ist

Im oberen Bereich der Halswirbelsäule verlaufen:

  • zentrale Nervenverbindungen zwischen Gehirn und Körper
  • wichtige Gefäße zur Versorgung des Gehirns
  • fein abgestimmte Muskelsysteme für Stabilität und Orientierung

Schon minimale funktionelle Störungen können daher große Wirkungen entfalten.

Die Halswirbelsäule ist kein isoliertes Bauteil – sie ist ein Schaltzentrum zwischen Struktur, Nervensystem und Regulation.

Wenn Symptome bleiben – trotz unauffälliger Befunde

Viele Betroffene erleben:

„Die Bilder sind in Ordnung – aber die Beschwerden bleiben.“

Das liegt häufig daran, dass klassische Diagnostik vor allem strukturelle Schäden zeigt, funktionelle Instabilitäten jedoch kaum erfasst.

Gerade diese funktionellen Veränderungen stehen jedoch oft in engem Zusammenhang mit chronischen oder wiederkehrenden Symptomen.

Ein neuer Blick auf Zusammenhänge

Moderne funktionelle Betrachtungsweisen richten den Fokus nicht nur auf einzelne Wirbel, sondern auf:

  • Bewegungsqualität
  • neuromuskuläre Kontrolle
  • Belastungsverhalten
  • Regulationsfähigkeit des Nervensystems


So entsteht ein umfassenderes Bild der tatsächlichen Belastungssituation im Halsbereich.

Neugierig geworden?

Viele Beschwerden ergeben plötzlich Sinn, wenn man die Halswirbelsäule nicht nur als „beweglichen Nacken“, sondern als zentrales Regulationssystem versteht.

In unseren therapeutischen Settings betrachten wir diese Zusammenhänge ganzheitlich und individuell.

Mikrostrom (FSM/Luxamed)

Medizinische Mikrostromtherapie mit Luxxamed in der Physiotherapie Markus Steins – Moderne Schmerztherapie in Paderborn

Chronische und akute Schmerzen beeinträchtigen die Lebensqualität zahlreicher Menschen und stellen eine zentrale Herausforderung im Praxisalltag dar. In der Physiotherapie Markus Steins in Paderborn setzen wir auf wissenschaftlich fundierte Therapieansätze, um unseren Patientinnen und Patienten eine bestmögliche, individualisierte Schmerzbehandlung zu ermöglichen. Als eine innovative und schonende Methode hat sich die medizinische Mikrostromtherapie mit dem Luxxamed etabliert und ist ein fester Bestandteil unseres Therapiekonzepts.

Was ist Mikrostromtherapie und wie wirkt sie?

Bei der Mikrostromtherapie werden extrem niedrige elektrische Ströme eingesetzt, die den körpereigenen bioelektrischen Prozessen entsprechen. Im Gegensatz zu herkömmlicher Elektrotherapie sind diese Ströme kaum spürbar und zeichnen sich durch eine hohe Verträglichkeit aus. Zahlreiche Studien deuten darauf hin, dass Mikrostrom positive Effekte auf die Zellregeneration und die Schmerzlinderung haben kann (Curtis et al., 2010). Die Therapie kann sowohl bei chronischen wie auch akuten Beschwerden eingesetzt werden und hat das Potenzial, Heilungsprozesse zu beschleunigen und die Funktionsfähigkeit zu verbessern (Cheng et al., 1982).

Luxxamed – Hightech-Unterstützung für Ihre Gesundheit

Der Luxxamed ist ein mikroprozessorgesteuertes System, das auf aktuellen Erkenntnissen der Biofeedback-integrierten Mikrostromtherapie basiert. Durch die kontinuierliche Anpassung der Therapieparameter an die Bedürfnisse des Gewebes wird eine gezielte Behandlung möglich. Erste klinische Daten weisen darauf hin, dass bioadaptive Mikrostromverfahren wie der Luxxamed zur Reduktion von Schmerzen und Entzündungen beitragen können (Rahimzadeh et al., 2014). Im Vergleich zu anderen Therapieformen zeichnet sich der Luxxamed insbesondere durch seine individuellen Anpassungsmöglichkeiten und die sehr gute Verträglichkeit aus.

Anwendungsgebiete in der Schmerztherapie

In unserer Praxis wird die Mikrostromtherapie mit dem Luxxamed vor allem bei muskuloskelettalen Schmerzen, Arthrosen, Bandscheibenproblemen und Reizzuständen der Gelenke eingesetzt. Studien deuten darauf hin, dass Mikrostrom positive Effekte bei unterschiedlichen Schmerzsyndromen entfalten kann, unter anderem durch die Modulation der Entzündungsprozesse und durch Verbesserung der lokalen Mikrozirkulation (Zagainov et al., 2017). Auch Patienten mit chronischen Schmerzzuständen wie Fibromyalgie oder myofaszialen Syndromen berichten in wissenschaftlichen Veröffentlichungen über signifikante Verbesserungen (Garcia et al., 2015).

Ihr Anspruch – unsere Therapie

Im Zentrum unserer Behandlung steht der Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen. Deshalb legen wir besonderen Wert auf eine persönliche, fundierte Beratung und eine kontinuierliche Betreuung während der Therapie. Die Mikrostromtherapie mit dem Luxxamed kann als Einzelbehandlung oder im Rahmen eines multimodalen Therapiekonzepts eingesetzt werden und stellt eine innovative Ergänzung zur klassischen Physiotherapie dar. Unsere Praxisräume in Paderborn sind dafür modern ausgestattet und das Team um Markus Steins verfügt über umfassende Erfahrung mit der Anwendung bioelektrischer Therapieverfahren.

Ihr Weg zu mehr Aktivität und Wohlbefinden

Wenn Sie unter Schmerzen leiden und nach einer sanften, wissenschaftlich begründeten Behandlungsoption suchen, vereinbaren Sie gerne ein Beratungsgespräch in unserer Praxis. Gemeinsam analysieren wir Ihre Beschwerden und erstellen ein maßgeschneidertes Therapiekonzept – für mehr Beweglichkeit, Lebensqualität und Wohlbefinden.

Quellenangaben:

Cheng, N., Van Hoof, H., Bockx, E., et al. (1982). The effect of electric currents on ATP generation, protein synthesis, and membrane transport in rat skin. Clinical Orthopaedics and Related Research, 171, 264–272.

Curtis, D., Fallows, S., Morris, M., & McMakin, C. (2010). The efficacy of frequency-specific microcurrent therapy on delayed-onset muscle soreness. Journal of Bodywork & Movement Therapies, 14(3), 272–279.

Garcia, L. F., Lanza, C., Ricci, N. A., et al. (2015). Effect of microcurrent therapy on pain and function in patients with fibromyalgia: A systematic review and meta-analysis. Clinical Rehabilitation, 29(5), 433–444.

Rahimzadeh, P., Imani, F., Ranjbari, M., et al. (2014). The effect of microcurrent stimulation on treatment of acute knee pain: A randomized clinical trial. Anesthesiology and Pain Medicine, 4(1), e18501.

Zagainov, V. A., Terekhin, S. V., Kosarev, V. V., et al. (2017). Microcurrent therapy in the treatment of musculoskeletal pain: Randomized clinical trials. Neuroscience and Behavioral Physiology, 47(9), 1111–1118
 
https://www.luxxamed.de/

Manuelle Therapie FOI

Die manuelle Therapie entstand aus der Osteopathie und ist ein kleiner Teil davon.

Was ist die manuelle Therapie nach FOI®?

Die FOI® geht davon aus, dass alle Gelenke im Körper mit einander in Verbindung stehen. Wenn ein Gelenk nicht optimal funktioniert, hat das auch einen Einfluss auf alle anderen Gelenke. Irgendwo wird sich dann ein Schmerz entwickeln. Die Ursache des Schmerzes ist immer in einer anderen Körperregion zu suchen.

Sie schalten das Licht ja auch nicht an der Lampe an, sondern am Schalter!!

Ihr Therapeut sucht bei Ihnen nach dem Schalter, um den Schmerz aus zu schalten. Wo sitzt der Schalter?
Der Schalter, um den Schmerz aus zu schalten, ist niemals in der Region wo sich der Schmerz befindet. Manchmal ist er sogar sehr weit weg:

  • Ein Tennisarm kann entstehen, wenn ein Knie nicht richtig funktioniert.
  • Kopfschmerzen entstehen sehr häufig durch eine Standveränderung des Beckens.

In vielen Fällen hat man es mit mehreren Schaltern zu tun. Diese stehen aber auch wieder mit einander in Verbindung, und zwar immer in einem gewissen System.

Dieses System ist das, was zu untersuchen und zu behandeln ist.

Der Befund
Zuerst werden einige Fragen über Krankheiten, Unfälle, Operationen oder andere Belastungen gestellt. Hiermit bekommt Ihr Therapeut schon viele Anhaltspunkte dafür, welches System bei Ihnen nicht richtig funktioniert. Mit der anschließenden Untersuchung findet Ihr Therapeut bei Ihnen die Stellen, welche mit einander in Verbindung stehen.

Die Behandlung
In erster Instanz wird ihr Therapeut immer mit der Behandlung an der Wirbelsäule anfangen. Die Wirbelsäule ist sozusagen die zentrale Achse, um welche sich alles dreht. Die Wirbelsäule muss deshalb zuerst behandelt werden.

Sie sollten sich nicht wundern, dass die schmerzhafte Region nicht als Erstes behandelt wird.

Darum werden Sie nach der ersten Behandlung eventuell noch keine Verbesserung spüren. Wenn die Wirbelsäule wieder gut funktioniert, wird sich ihr Therapeut in der Behandlung ihrer schmerzhaften Region „nähern“.

Das schmerzhafte Gelenk ist im Prinzip das letzte Glied in der Kette. Mit dem systematischen Aufbau der Behandlung gewährleistet ihr Therapeut ein schnelles und effektives Resultat, im Vergleich mit anderen Vorgehensweisen Welche Reaktionen sind zu erwarten?

In manchen Fällen tritt für etwa 1-2 Tage ein „Muskelkatergefühl“ auf. Meistens fühlt man sich „lockerer“ oder im LOT. Der Schmerz ist nicht immer sofort verbessert. Wenn der Schmerz besser ist, kann er nach 2-3 Tage wieder auftreten. Dies heißt aber nicht, dass die Behandlung nicht geholfen hat. Nun zeigen sich ältere funktionelle Probleme, welche es zu behandeln gilt.

„Die sichtbare Eisbergspitze ist, gegenüber dem nicht sichtbaren Eisberg unterhalb der Wasseroberfläche, sehr klein, aber der ganze Berg ist das Problem!“ Andere Beschwerden können sich gleichzeitig verbessern, z.B. Schlafstörungen, Magenschmerzen oder Verdauungsprobleme. Was kann ich selbst machen, um die Behandlung zu unterstützen?

  • Sie sollten nach jeder Behandlung 15 Minuten spazieren gehen.
  • Belastende Sportarten, wie Tennis, Joggen oder Golf sollten die ersten 2 Tage nicht ausgeübt werden.
  • Auch belastende Tätigkeiten, wie schweres Heben oder Staubsaugen sollten für 2 Tage vermieden werden
  • Walking oder „Spazieren“ gehen sind dagegen sehr zu empfehlen.

Eine gezielte Trainingstherapie kann sehr unterstützend wirken..

 
 

Craniomandibuläre Dysfunktion

Craniomandibuläre Dysfunktion, CMD ist ein Überbegriff für strukturelle, funktionelle, biochemische (http://de.wikipedia.org/wiki/Biochemisch) und psychische (http://de.wikipedia.org/wiki/Psychisch) Fehlregulationen der Muskel- oder Kiefergelenkfunktion.

 

Diese Fehlregulationen können schmerzhaft sein, müssen es aber nicht. Im engeren Sinne handelt es sich dabei um Schmerzen der Kaumuskulatur (http://de.wikipedia.org/wiki/Kaumuskulatur) („myofaszialer Schmerz“), Verlagerungen der Knorpelscheibe im Kiefergelenk (http://de.wikipedia.org/wiki/Kiefergelenk) („Diskusverlagerung“) und entzündliche oder degenerative Veränderungen des Kiefergelenks („Arthralgie, Arthritis, Arthrose“).

Training und Rückenreha

Ich biete Ihnen ein einzigartiges und einfaches Konzept, mit dem Sie schnell, effizient und vor allem funktionell trainieren können. Dieses Konzept eignet sich für Anfänger genauso wie für Fortgeschrittene. Das besondere daran ist, daß sie es alleine zu Hause oder mit Freunden durchführen können. Sie müssen in kein Fitnessstudio oder sind auf Maschinen angewiesen. Es werden keine Muskeln künstlich an Maschinen auftrainiert, die sie trotz Trainings vor den Belastungen im Alltag nicht schützen. Dieses Konzept bereitet sie optimal für den Alltag und Beruf vor. Sie benötigen lediglich eine Langhantel, 2 Kurzhanteln und einen Gymnastikball.

 
 

Sie erhalten eine Trainingsmappe mit einem individuellen vorgegebenen Trainingsplan, der ca. alle 2-4 Wochen erneuert wird. Generell empfiehlt sich das Training im Anschluss an die Therapie, damit die neu gewonnene Beweglichkeit, aber auch Schmerzfreiheit weiterhin bestehen bleibt. Bevor also das Training begonnen oder um die nächste Planstufe erhöht wird, erfolgt eine Statikkontrolle und evtl. Behandlung, da sie ansonsten in ihrer Fehlstatik trainieren und dieses schiefe „LOT“ festigen würden.

Den Erfolg dieses Konzeptes bestimmen sie natürlich ganz allein. Ohne Fleiß kein Preis. Das heißt, das sie selbst bestimmen in welchem Tempo sie die einzelnen Stufen durchlaufen. Durch die genaue Dokumentation ihres Trainings und der fühlbaren Fitness haben sie eine Erfolgskontrolle während der ganzen Zeit. Bei auftretenden Fragen oder Problemen beim Training, bin ich jederzeit ihr Ansprechpartner.

 

Stabilisationstraining der Gelenke

Lokales Stabilisationstraining der Gelenke

„Stabilität ist eine Frage der Kontrolle und nicht der Kraft!“ Chris Hamilton

Nur die lokalen Stabilisatoren können wie ein inneres Korsett diesen Schutz und damit eine „Kernstabilität“ bieten. Es ist biomechanisch nachweisbar, dass die globalen Muskeln niemals einen segmentalen Schutz aufbauen können (Panjabi, Bergmark 1989). Gezieltes lokales Stabilisationstraining ist enorm wirksam. Mehrere gesicherte Studien (8!) haben die langfristige Wirksamkeit eindrücklich bestätigt. Lokales Stabilisationstraining ist „evidence based physiotherapy“.

Typische Charakteristika der lokalen Stabilisatoren:

  • Stützen das Gelenk wie eine aktive Zusatzkapsel.
  • Können einen Verlust an passiver Stabilität, z.B. nach sog. Bandscheibenvorfall etc., ausgleichen.
  • Werden vor jedweder Belastung aktiviert, sind also „vorprogrammiert“, um zu sichern.
  • Besitzen primär langsame motorische Einheiten – d.h. sie arbeiten mit sehr wenig Kraft und sind resistent gegen Ermüdung („tonische“ Qualität)!
  • 3% Anspannung reichen für einen beginnenden Schutz – mit 25% Aktivität ist das maximale Schutzvermögen des lokalen Systems erreicht.
  • Sie sind biomechanisch und histologisch nicht geeignet zur Erzeugung von Kraft oder Bewegung.
  • Die Rückfallquote lässt sich bei Patienten mit erstmaligem Rückenschmerz durch 8 Einheiten lokalen Stabilisationstrainings von 80% auf 30% reduzieren (Spine, Hides 2001).
  • Bei moderaten chronischen Rückenschmerzen geht durch 10 Trainingseinheiten in 10 Wochen die Schmerzintensität auf der VAS (visuelle-analog-Skala 0 – 100) von 60 auf 20 zurück – und hält über drei Jahre an (Spine, O’Sullivan 1997).
  • Die Rückfallquote nach 3 Jahren ist 34% geringer als bei klassischen Verfahren. (Spine, Hides 2001)
  • Mehr als die Hälfte der Patienten bekommen langfristig eine 40%ige Verbesserung von Schmerz und Funktion. Dieses Ergebnis ist viermal so effektiv wie bei konventioneller Behandlung (Austr. Journal Physiotherapy, Moseley 2003).

 

Störungen
Menschen mit mechanisch bedingten Rückenschmerzen zeigen in den lokal sichernden Muskelsystemen immer Koordinationsstörungen. Es kommt zu einer zeitlich verzögerten Ansteuerung! Der Schutz des Segmentes ist damit verloren. Bewegungen oder statische Belastungen finden also ohne Sicherung statt. Diese Fehlsteuerung zeigt sich nicht nur nach akuter oder bei chronischer Problematik, sondern bleibt auch bei Menschen mit wiederkehrenden Rückenschmerzen im intervallfreien Stadium bestehen. Dies erklärt die Häufigkeit der wiederkehrenden Problematik (>80%!). Globale Muskeln sind hervorragend geeignet für die Erzeugung von Kraft. Sie wirken durch Annäherung als Beweger oder durch Haltearbeit als globale Stabilisatoren. Dauerhafte Spannung macht eine steife Panzerstabilität, die langfristig zu Schmerz und Degeneration führt. Die globalen Muskeln haben keinen Einfluss auf die lokale Stabilität! Was ist also Kraft ohne Kontrolle? „Sogar unendlich viel Kraft führt zu keiner verbesserten Gelenkkontrolle“ mod. n. Panjabi, Bergmark 1989

Die Kinesio-Taping-Methode

Die Kinesio-Taping-Methode wurde vom japanischen Chiropraktiker Dr. Kenzo Kase bereits in den 70 Jahren entwickelt. Ziel der Therapie ist es, körpereigene Heilungsprozeße zu aktivieren, um die normale Bewegungsfähigkeit der Gelenke sowie die optimale Funktion der Muskulatur wiederherzustellen. Unterstützt werden diese durch ein spezielles Material, welches durch entsprechende Anlagetechnik aufgeklebt wird. Das Speziell entwickelte Tape besteht aus 100% Baumwolle und ist ähnlich dehnbar wie die menschliche Haut. Das Tape hat eine Acrylbeschichtung, welche sehr gut verträglich ist, und eine hervorragende Haftung auf dem Körper gewährleistet. Die luft- und wasserdurchlässige Gewebestruktur des Tapes ist wasserresistent und kann mehrere Tage ohne Qualitätseinbußen der Tapewirkung getragen werden. Duschen oder sportliche Aktivität werden nicht eingeschränkt. Um eine optimale Tragedauer zur erreichen, sollte nach Kontakt mit Wasser, das Tape zur Abtrocknung nicht mit dem Handtuch abgerieben werden, denn dadurch könnten sich die Tapeenden auflösen. Kinesiotapes enthalten keine Wirkstoffe (Arzneien) und kann daher neben medikamentösen und homöopathischen Behandlungen angewendet werden.

Die Behandlung:
Nach einer ausgiebigen Untersuchung werden ein oder mehrere Tapestreifen auf den Körper aufgeklebt. Durch die spezielle Anlagetechnik wird die Haut unter dem Tape etwas angehoben. Dadurch kommt es zu einer besseren Ver- und Entsorgung mit Blut und Lymphflüssigkeit im beklebten Gebiet, und somit zu einer schnelleren Regeneration. Über eine Druckentlastung der Hautrezeptoren (Tastkörperchen, Kälte- und Wärmerezeptoren u.a.) kommt es zu einer verbesserten Muskelfunktion und einer Schmerzabnahme. Z.B. kann es bei sehr stark hypertrophierten Muskeln zu einer detonisierenden Wirkung kommen oder auch umgekehrt.

Es ist möglich mit Hilfe der Kinesiotape-Methode gezielt auf die Reflexzonen einzuwirken. Die Pflaster halten bis zu 7 Tagen auf der Haut. Danach lösen sie sich meist von selbst ab.

Wirkungsweise des Kinesio-Tape:

  • Schmerzlinderung
  • Verbesserung der Beweglichkeit
  • Aktivierung des Lymphsystems
  • Verbesserung der Muskelfunktion
  • Unterstützung der Gelenke
  • Verbesserung der Mikrozirkulation

Indikationen für das Kinesio-Tape:

  • HWS-, BWS-, LWS-Syndrom
  • Spannungskopfschmerz
  • Carpaltunnel-Syndrom
  • Epicondylitis hum. Rad.
  • Tennis- u. Golfarm
  • Rotatorenmanschettenverletzungen
  • Impingement-Syndrom
  • Migräne
  • Hexenschuß
  • Gonarthrose
  • Coxarthrose
  • Skolliose
  • Narben
  • Fibrosen
  • Ischialgie
  • Diskusprolaps
  • Arthrosen
  • Arthroskopien
  • Menstruationsbeschwerden
  • Postoperative Nachsorge
  • uvm.

Die scheinbar einfach aussehende Anlagetechnik dieser Therapie ist eine Wissenschaft und erfordert eine spezielle Ausbildung. Falsche Tapeanlagen können zu negativen Reaktionen führen. Aus diesem Grund sollte nur ein ausgebildeter Fachmann den Verband anlegen.

Die Kosten:
Das Kinesio-Taping fällt nicht unter die verordnungsfähigen Leistungen und muß vom Patient selbst getragen werden. Die Kosten sind abhängig vom zeitlichen Aufwand, sowie vom Materialverbrauch. Die meisten Tapes bewegen sich zwischen 5 und 50 €.

 
 

Applied Kinesiology

Applied Kinesiology ist eine funktionell neurologische Methode, die den manuellen Muskeltest benutzt, um durch effiziente Testprotokolle strukturelle (osteomuskuläre), chemische (metabolische und
allergisch/toxische) sowie emotionale Störungen zu diagnostizieren und zu behandeln.

Als originär manualmedizinische Methode ermöglicht sie differenzierte und effiziente Anwendung von Methoden der Chirotherapie, der kraniosakralen Osteopathie und viszeralen Osteopathie. Die funktionellen Auswirkungen kieferorthopädischer Maßnahmen auf die Gesamtstruktur sind mit AK genau vorher bestimmbar.

Im Bereich klinische Ökologie (Auswirkungen von In- und Umweltstörungen auf den Organismus), hormonelle Regulationsstörungen und Schmerzkrankheiten lassen sich kausale Zusammenhänge aufdecken und ein effizientes Therapieschema entwerfen.

Im zahnmedizinischen Bereich sind verlässliche Herd-/Störfeldtests und Materialtests möglich. Daneben bietet sie psychosomatisch orientierteTherapiemöglichkeiten.

Die Anwendungen im Bereich Struktur, Chemie und Psyche machen die AK zu einer unentbehrlichen Methode in jeder modernen allgemeinmedizinischen, zahnmedizinischen, orthopädischen und krankengymnastischen Praxis.

Welche Unterschiede gibt es zur ”Angewandten Kinesiologie“?

Applied Kinesiology (AK) wird im Unterschied zur ”Angewandten Kinesiologie” und anderen „Kinesiologie“formen, die vor allem von Laien angewandt werden, ausschließlich von Therapeuten mit einem medizinischen Abschlussexamen ausgeübt. Die klassische Form der AK bietet daher als einzige das volle Spektrum der therapeutischen Möglichkeiten. Die Ausbildung wird vom International College of Applied Kinesiology (ICAK) geregelt, das die Lehrer bestellt und Ausbildungsnachweise nach entsprechenden Prüfungen ausgibt. So hat der Patient die Gewissheit, dass die Ausbildung auf einem medizinischen Niveau stattgefunden hat, das für medizinische Laien nicht erreichbar ist.
Der Begründer der Laienversion (ursprünglich „Touch for Health“, in Deutschland meist „Angewandte Kinesiologie), John Thie, beabsichtigte im Gegensatz dazu, Alltagshilfestellungen für Eltern, Betreuer und Lehrer zu geben. ”